Matjeszeit

 

Fisch ist gesund! Das ist und bleibt nun einmal eine Tatsache. Da kommt die Matjeszeit genau zum richtigen Zeitpunkt, wie jedes Jahr. Es gibt sehr viele Variationen der Zubereitung. Eine Auswahl hat unser Küchenchef auf einer Matjeskarte zusammengestellt.

 

Eine kleine Anmerkung zum Hering:

Anders als einfache Salzheringe mit einem Salzgehalt von über 20 % brauchen Matjes nicht gewässert zu werden. Das Abziehen der Haut erfordert einige Übung, man kann aber auf Matjesfilets oder Doppelfilets zurückgreifen. Frischer Matjes ist außen silbrig und innen rosa. Wenn er grau aussieht und tranig riecht, sollte man vom Kauf absehen. Filetiert und ohne Haut braucht der Matjes keine weitere Zubereitung, man kann ihn auch gut als kleine Zwischenmahlzeit mit ein paar Zwiebelringen essen.

 

Zu Matjesgerichten werden in Norddeutschland Salzkartoffeln und grüne Bohnen mit Speckstippe und Zwiebeln gereicht, in anderen Landesteilen tendiert man eher zu Bratkartoffeln mit Speck und Schwarz- oder Vollkornbrot als Beilage. Beliebt ist auch Matjes nach "Hausfrauenart" mit einem Dressing aus Sauerrahm, Äpfeln, Dill und Zwiebeln. Üblich sind aber auch Sahne- oder Joghurtsaucen. Es gibt aber auch eine Speckmatjes-Version, hier werden kleine geräucherte Speckstückchen beigemischt.

Matjes eignen sich auch gut zu Salaten oder können in Marinaden eingelegt werden.

Angeblich bevorzugte Hans Albers (deutscher Schauspieler) zum Matjes Krabben. Welche Vielfalt doch mit diesem Fisch möglich ist!

 

Völlig egal, wie man den Matjes zu sich nehmen möchte, am Ende entscheidet der persönliche Geschmack.

Ich wünsche allen Gästen und Freunden eine geschmackvolle Matjeszeit,

gern auch bei uns im Jott wie Jäger.

 

JMR

 

 

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